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Ich über mich
Geboren wurde ich 1968 in Bernau. 7 Jahre lang habe ich
in Stellwerken der Bahn die Weichen gestellt und bin im zweiten Beruf seit 1996 Erzieher. Ich arbeite im Hort einer Grundschule und gebe abends Englischkurse für Erwachsene. Nach dem
Mauerfall nutzte ich mehrmals die neue Reisefreiheit. Die Länder
suchte ich nach meinen Sprachkenntnissen aus: USA (Kalifornien und Colorado) sowie die kanarischen Inseln Spaniens waren Ziele
meiner Urlaubsreisen. Später kam die Idee, dass eine Zeit lang im Ausland
zu arbeiten, meiner Entwicklung sicher förderlich ist.
Auf die USA war
ich zunächst nicht fixiert - bei meinen Bestrebungen nach einem
Praktikumsplatz erhielt ich jedoch von dort die erste Zusage. Drei
Monate arbeitete ich in einem therapeutischen Wohnheim für
verhaltensgestörte Kinder
und Jugendliche. Während der
anschließenden Rundreise besuchte ich ähnliche
Einrichtungen
mit Schwerpunkt Tier-Therapie (Animal Assisted Therapie). 1999 führte
ich ein erlebnispädagogisches Projekt mit einem Jugendlichen
durch.
Dies bestand aus einer Wanderung auf dem Appalachian Trail
und einem Arbeitsprojekt auf einem Bio Bauernhof
(organic Farm). Des Weiteren
arbeitete ich hier mit mehrfach geistig und körperlichen
behinderten
Menschen. 2003 wiederum wanderte ich erneut im Rahmen einer Jugendhilfemaßnahme
(Ferienbetreuung) auf dem AT. Dies war nur möglich, da auf
dem Weg kaum Kosten entstehen. Meine Erfahrungen und Kontakte möchte
ich für Interessierte im Rahmen einer Reise nutzen.
Noch ein Wort:
Grand Canyon, Arches National Park usw.
sind gewiss eine Reise wert
und haben auch mich beeindruckt. Selbst
Massentouristenströme
können der Schönheit keinen Abbruch tun.
Nichts hat jedoch
solch einen tiefen Eindruck hinterlassen wie der AT. Seltsame Faszination,
die vom Schleppen eines Rucksackes über Berg
und Tal ausgeht. AT heißt, sich einlassen. Nichts erwarten,
sich selbst spüren
und anders wahrnehmen. Dies klingt nach Pilgern
und trifft es auch.
Die Kloster am Weg - "zufällige"
Attraktionen, die doch so gut zum Weg passen.
Ich möchte jedoch
betonen, dass es sich nicht um eine Reise mit religiösem Hintergrund,
im Sinne der Verbreitung einer Lehre handelt.
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